Kräutermischungen für Pferde als Ergänzungsfuttermittel

In freier Natur suchen Pferde instinktiv die Kräuter, die sie gerade benötigen. Sie wissen genau welche Kräuter ihnen guttun und durch das jahreszeitliche Wachstum der Kräuter ist ihr Bedarf das ganze Jahr gedeckt. Wenn z.B. der Körper im Frühjahr auf "Entschlackung" eingestellt ist, wachsen Löwenzahn, Birke und Brennnessel, die den Stoffwechsel effektiv bei der Ausleitung unterstützen können. Die gewählten Kräuter und Zusatzstoffe in den Mischungen Flow, Move und Vitality, die im Shop www.anifee.org zu finden sind, können durch die enthaltenen Nährstoffe Ihr Pferd gut unterstützen, damit es lange fit und gesund bleiben kann. Besonders der Stoffwechsel wird bei allen Symptomen, Erkrankungen und Schmerzen zusätzlich belastet und deshalb sollte die Stärkung bzw. die Unterstützung des Stoffwechsel bei jeder Therapie berücksichtigt werden, damit auch die Versorgung mit Nährstoffen und das Zellmilieu verbessert werden kann. Auch im Fellwechsel oder nach Belastungen, sei es im Alltag, nach Turnieren oder übermäßigem Training, bei geschwächten Immunsystem, Verspannungen und Schmerzen etc. freut sich der Körper über die Unterstützung mit guten Kräutern und Zusätzen zur Regeneration. Kräuter haben keine schnelle Wirkung, denn sie zielen darauf ab, den Körper in seiner Gesamtheit zu stärken.


"Gegen alles ist ein Kraut gewachsen" und so können Sie mit den ausgewählten Kräutern der Mischungen körperliche und emotionale Belastungen ausgleichen, die aufgrund ihrer Zusammensetzung besonders wohltuend und schonend den Organismus Ihres Pferdes unterstützen können. 

Die natürlichen Kräuter und Zusätze der Produkte Flow für den Stoffwechsel, Move für den Bewegungsapparat und die Muskeln und Vitality als Nährstoffergänzer können die artgerechte Fütterung Ihres Pferdes unterstützen, das Zellmilieu verbessern und zur Harmonie von Körper und Geist beitragen. 

 

 

Die Inhaltsstoffe der Mischungen Flow, Move und Vitality sind GMP+, QS und Ökozertifiziert, dopingfrei und magenschonend und aus der Erfahrung in meiner Tierheilpraxis entstanden.

 

Die Kräutermischungen wurden so zusammengestellt, dass sie eine ganzheitliche Unterstützung auch im Sinne der TCM (Traditionelle chinesische Medizin) bieten können. Alle Informationen finden Sie unter www.anifee.org.


Die folgenden Erklärungen sollen Ihnen einen Überblick geben, wie laut der TCM Krankheit entsteht. Anschließend können Sie nachlesen, welche Organe und Partner es gibt, welchen Bezug sie zu Geweben, Emotionen etc. haben, welche westlichen Krankheiten im Zusammenhang genannt werden können und mit welchen Futtermittelmischungen, sie die Regulierung unterstützen können. 


Entstehung von Symptomen und Krankheit im Sinne der TCM:

 

Emotionaler und geistiger Zustand:

Belastende Emotionen wie Stress, Sorgen, Ängste, Nöte, Abneigungen, Ärger, Trauer etc. können innere Organe und den Körper insgesamt schwächen, da sie in einer besonderen Wechselwirkung mit diesen stehen. Umgekehrt können erkrankte innere Organe emotionale Entgleisungen hervorrufen. Dies entsteht meist auch durch Ablagerungen im Bindegewebe, die den Körper „übersäuern“ und das Tier „sauer“ (angriffslustig, agressiv usw.) werden lassen. Hier kann die Mischung „Flow“ harmonisierend wirken.

 

Ernährung:

Die schlechte Qualität und der niedrige Nährwert eines Futters kann Ursache von vielen Störungen und auch von Erkrankungen sein. Spuren von chemischen Substanzen wie Geschmacks-, Farb- und Konservierungsstoffe sowie Pestizide können das Wohlbefinden und auch den Stoffwechsel Ihres Tieres stören und im Zusammenhang mit vorliegenden Beschwerden liegen. Auch unregelmäßige und zu kurze Fresszeiten unter Anspannung und Zeitdruck können das Gleichgewicht von Körper und Geist beeinträchtigen.

 

Umweltfaktoren:

Kälte, Wind, Hitze, Feuchtigkeit oder Trockenheit können jeweils allein oder in Kombination schädigend auf den Organismus einwirken. Die Wetterfühligkeit, d.h. Verschlechterung ist Hinweis auf ein Meridiansystem, dass durch äußere Faktoren in ein Ungleichgewicht geraten ist. Hier können Sie in der Kräuterfibel nachlesen, welche Kräuter harmonisierend auf die Organsysteme wirken.

 

Traumen:

Damit sind nicht nur körperliche Unfälle, sondern auch tiefliegende emotionale Verletzungen gemeint, die in der Diagnostik beachtet werden.


Jedes Organ hat in der TCM auch einen Partner, d.h. die Schwäche des Einen, ist die Stärke des anderen. Auch hier kann man durch die Stärkung des geschwächten Elementes eine Verbesserung von Symptomen der westlichen Medizin erreichen. 

 

Organe und Partner im Sinne der TCM:

 

Leber/Gallenblase:

Leber:
Bewegt Qi, die Lebensenergie oder Körperenergie (Ausdauer, Kraft etc.), speichert das Blut, verteilt das Blut in alle Richtungen, beherrscht Sehnen, Bänder und Muskulatur (Verspannungen etc.) und hat einen engen Bezug zu den Augen. Die Leber reagiert empfindlich auf alle Stressituationen, wie z.B. auch auf Stallwechsel, anderes Training, Anweiden, Fellwechsel, Herdenprobleme, Schlafmangel, ständiger Lärm und fehlende Ruhepausen, Turnierstress, u.v.a.m. So können dadurch auch die Leberblutwerte verändert werden und das sog. "Pseudocushing" auslösen. Die Jahreszeit der Leber ist der Frühling und deshalb macht es auch Sinn, in dieser Jahreszeit die Leber zu stärken, bzw. schon im Winter damit zu beginnen, das im Frühjahr z.B. der Fellwechsel gut ablaufen kann. Veränderungen der Leber können auch zu Hauterkrankungen führen, denn innere Wind sorgt auch für Juckreiz ohne Befund. Eine geschwächte Leber kann auch für die sog. "Frühjahrsmüdigkeit" sorgen. Die Leber reguliert die Emotionen und gilt als „General“ einer Armee, denn die Harmonisierung der Leber wirkt sich positiv auf alle anderen Organsysteme aus und sollte bei allen vorliegenden Symptomen mit einbezogen werden. Tiere die z.B. plötzliche Reizbarkeit zeigen, aggressiv etc. reagieren, haben eine Schwäche der Leber. Der „Leber Typ“ ist dynamisch und hat festes straffes Gewebe und ist sehr ausdauernd, in der Regel ranghoch. Die Muskulatur lässt sich gut aufbauen, benötigt aber eine lange Lösungsphase, denn der „Leber Typ“ reagiert oft mit Muskelverspannungen. Ein weiterer Hinweis auf eine Störung der Leber ist die Verstärkung von Symptomen zwischen 1-3 Uhr nachts und bei äußerem Wind. Aber auch „innerer“ Wind, d.h. Blähungen, Spasmen, Koliken und Krämpfe etc. weisen auf ein Ungleichgewicht der Leber hin. 

Zur Harmonisierung von Leber und Gallenblase empfiehlt sich hier z.B. das Mariendistelkraut, die Artischocke oder der Löwenzahn. Diese Kräuter finden Sie im Shop in der Mischung „Flow“. 

 

Gallenblase 
Gibt es als Organ bei Pferden nicht 
Speichert Galle, sondert sie ab. Die Galle wird lt. TCM von der überschüssigen Energie (Qi) der Leber gebildet. Eine Leberstörung bringt automatisch auch Störung der Gallenblase hervor. Die Gallenblase beherrscht die Entscheidung. Bei eineme Qi (Energie) Überschuss reagiert das Tier hektisch, unüberlegt und panisch. Ein Mangel zeigt sich in Unentschlossenheit und Zurückhaltung. Auffälligkeiten zeigen sich zwischen 23-1 Uhr.

 

Milz-Pankreas/Magen:

Milz-Pankreas

Ist die „Mutter“ von qi (Energie) und Blut und an dem Transport von Wasser beteiligt(Verdauung und Wasserhaushalt). Sie wandelt die Nahrung in Energie (Qi) um und hält das Blut in den Bahnen. Neigungen zu Blutungen oder Ödeme etc. weisen z.B. auf eine Störung der Milz hin. 
Die Milz hat Bezug zu den vier Extremitäten, zum Bindegewebe und auch zu den Muskeln. Aber im Gegensatz zur Leber handelt es sich hier um schwache Muskulatur und schlaffes Bindegewebe oder Atrophie (Muskelschwund). Die Milz „öffnet“ sich ins Maul incl. Der Lippen. Optisch erscheint der „Milz Typ“ eher ruhiger und rund und entspannt oft mit hängender Unterlippe. Die Jahreszeit ist der Spätsommer und so sollte bereits im Sommer daran gedacht werden, Milz-Pankreas und Magen zu stärken. Verschlechterungen von Symptomen zeigen sich durch äußere Nässe und Feuchtigkeit und zwischen 9-11 Uhr vormittags. Jede äußere Nässe/Feuchtigkeit kann für innere Nässe sorgen, die sich durch Schleimbildung äußert.  Ödeme, angelaufene Beine, die sich bei Bewegung bessern, Schleimansammlungen, Kotwasser oder Durchfälle, aber auch Stoffwechselprobleme, EMS, Cushing, sind nur einige Beispiele, die auf ein Ungleichgewicht im Milz-Pankreas bzw. Magen hinweisen können. 
Besonders erwähnenswert ist eine ausgeprägte Energielosigkeit, Lustlosigkeit und Schwäche bei Milzproblemen. 
Zur Harmonisierung der Milz, der Bauchspeicheldrüse und des Magens kann z.B. Kurkuma, MSM, Petersilie und Salbei, die in der Futtermischung „Flow“ enthalten sind, eingesetzt werden. 


Magen 
Wird als das „Meer der festen und flüssigen Nahrung“ bezeichnet. Er ist zuständig für das  
Empfangen, Reifen und dann das Aufspalten der Nahrung. 
Magen und Milz arbeiten sehr eng zusammen  und die Milz beherrscht die aufsteigende Energie (Qi) zur Lunge und der Magen die absteigende Energie (Qi) zum Dickdarm. Der Magen trennt  die „Abfallprodukte“, d.h. die guten Anteile gelangen zur Milz, dem Dickdarm und zur Niere, dann zur Blase nach unten, zur Ausleitung.
Auffälligkeiten zeigen sich meist zwischen 7-9 Uhr vormittags. 

 

 


Niere/Blase:

Niere:
Die Niere speichert die Lebenskraft, ist für Geburt, Entwicklung und Reifung zuständig und wird als die „Wurzel des Lebens“ bezeichnet. Die Nierenkraft bzw. Energie
Beeinflußt jedes Organ im Körper. Die Niere sind für die Wasserwege bzw. das Wasser im Körper zuständig, versorgen Knochen und das Mark und helfen der Lunge
beim Atmen. Bei Atemwegsproblemen immer die Nieren mit unterstützen, denn bei einem Mangel der Nieren Energie kann man die „Luft nicht greifen“ und es kann z.B. Atemnot und eine chronische Atemwegsproblematik etc. entstehen. Der „Nieren-Typ“ ist meist sehr feingliedrig, hat ein dünnes Fell und fällt durch ein helles Wiehern auf. Er ist eher ängstlich, aber auch lernbegierig und fühlt sich oft überfordert und bringt dann das gelernte durcheinander. Die Nieren sind für Kälte und feuchte Kälte sehr anfällig und die Symptome verschlechtern sich meist auch zwischen 17-19 Uhr. Die Jahreszeit ist der Winter und deshalb ist es empfehlenswert schon im Herbst damit zu beginnen, die Nieren/Blase zu stärken.. Kräuter wie z.B. der Ackerschachtelhalm, der viel Silizium enthält und auch für starke Knochen und Gelenke sorgt, die Brennessel und auch Kurkuma etc., die in der Mischung „Move“ enthalten sind, wirken sich harmonisierend auf den Funktionskreis Niere und Blase aus.


Blase

Die Blase, die Lunge und die Hat sind energetisch miteinander verbunden. Die Blase hat Einfluss auf die körpereigene Abwehr und der Zusammenhang von Atemwegsproblemen und Blasenproblemen wird auch in der westlichen Medizin in Zusammenhang gesehen. In der Akupunktur spielt der Blasenmeridian eine wichtige Rolle, denn hier liegen rechts und links neben der Wirbelsäule alle Zustimmungspunkte der Organsysteme, die besonders bei chronischen Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Ungleichgewichte zeigen sich meist zwischen 15-17 Uhr.